Polyurethanharzböden


Polyurethane entstehen aus einer Polyadditionsrekation aus Polyolen und Polyisocyanaten. Sie können sehr unterschiedlich formuliert werden. Insbesondere die Elastizität kann von zähhart bis hochelastisch eingestellt werden. Daher sind die genauen Eigenschaften nicht allgemein zu beschreiben sondern werden erst durch das angebotene System determiniert.

Polyurethanharze sind gegen Lösemittel und Säuren weitgehend beständig; gegen aromatische Kohlenwasserstoffe und Laugen sind sie im Allgemeinen weniger beständig.

Die Verarbeitungstemperatur beträgt 10 °C bis 30 °C. Sie sind nach einem Tag begehbar und nach 7 Tagen voll belastbar.

Aliphatische Formulierungen von Polyurethanharzen weisen eine sehr gute Lichtbeständigkeit auf, sind aber kostenintensiver. Alle anderen Formulierungen (aromatisch) sind stark vergilbend. PU-Böden gelten als schwindarm.

PUR-Harze sind bei der Verarbeitung sehr feuchtigkeitsempfindlich, insbesondere gegen Feuchtigkeit aus dem Untergrund. Deshalb sollten sie auf Untergründen aus Zementestrich und Beton ohne Verwendung einer speziellen Grundierung nicht eingesetzt werden. 

Auf Asphaltuntergrund sind sie dagegen vorteilhaft, denn sie erreichen dort eine gute Haftung und können ausreichend elastisch eingestellt werden, um etwaigen Verformungen des Untergrundes weitgehend zu folgen.

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